Sofortkredite

Sofortkredite werden sehr häufig mit dem verlockenden Angebot gemacht, auf eine Schufa-Auskunft zu verzichten. Das bedeutet, dass das Kreditinstitut verzichtet, bei der Schufa Informationen über das Zahlungsverhalten des Kreditnehmers einzuholen. Außerdem wird die Kreditvergabe nicht an die Schufa weitergeleitet. Das hat den Vorteil, dass andere ebenfalls nicht von dem Kredit erfahren, z.B. Banken, bei dem der Verbraucher ebenfalls Kredite aufgenommen hat. Ein Nachteil bei Sofortkrediten ohne Schufa-Eintrag und Schufa-Auskunft ergibt sich aus der Tatsache, dass die Zinsen sehr häufig deutlich höher als bei einem normalen Kredit oder Darlehen liegen, so dass solche Angebote in jedem Fall genau geprüft werden sollten.]]>

Kaufvertrag

Ein Kaufvertrag wird zwischen einen Verkäufer und einem Käufer geschlossen. Der Verkäufer verpflichtet sich zur Übereignung und Übergabe der Kaufsache, der Käufer verpflichtet sich zur Bezahlung und zur Abnahme der Kaufsache. Daher gilt ein Kaufvertrag als inhaltliche Willenserklärungen bezüglich Angebot und Annahme. Dabei ist es in der Praxis durchaus üblich, einen Kaufvertrag auch über einen Gegenstand abzuschließen, der noch nicht vorliegt, sondern z.B. noch bestellt werden muss. Neben Sachgegenständen können auch Dienstleistungen zur Grundlage eines Kaufvertrags werden. Da im deutschen Recht zwischen Verpflichtungsgeschäft und Verfügungsgeschäft unterschieden wird, vollzieht sich der Barkauf eines Gegenstandes in drei Schritten: Dem schuldrechtlichen Kaufvertrag, der dringlichen Übereignung der Kaufsache sowie der dringlichen Übereignung des Geldes. Bei der Bezahlung wird zwischen Bar- und Kreditkauf unterschieden. Gegenstände von Kaufverträgen können, in Ein-oder Mehrzahl, bewegliche oder unbewegliche Sachen sein, z.B. Tiere oder Immobilen, eine Sach- oder Rechtsgesamtheit, z.B. ein Unternehmen, oder ein Anteil an einem Wohnungseigentum. Kaufverträge können mündlich oder schriftlich abgeschlossen werden, in einigen Fällen ist eine notarielle Beglaubigung verpflichtend, etwa beim Grundstücks- oder Erbschaftskauf. Kaufverträge schließen häufig nicht nur Haftungen für Sachmängel, sondern ebenfalls Garantien, z.B. eine Haltbarkeitsgarantie, mit ein. ]]>

Festgeld

Das Festgeld beschreibt eine Geldanlage, bei der die Höhe des Zinssatzes sowie die Dauer der Spareinlage im Voraus genau festgelegt werden. Deshalb ist das Festgeld auch unter der Bezeichnung Termingeld geläufig. Da die Geldanlage über den gesamten vereinbarten Zeitraum für den Anleger nicht zugänglich, sondern fest angelegt ist, spricht man von einer unflexiblen Geldanlage. Im Gegensatz dazu sind die Tagesgeld-Konten flexibel, da der Sparer auf die Geldanlage täglich zugreifen kann. Wer jedoch bereit ist, sein Geld länger zu parken, profitiert von einem deutlich höheren Zinssatz. Entscheidet sich der Anleger ein Festgeld-Konto zu eröffnen, sollte er die Angebote der einzelnen Banken gut vergleichen. Die Zinssätze sind zwar deutlich höher als bei Tagesgeldkonten, variieren aber zwischen den Anbietern sowie in Abhängigkeit von der allgemeinen Wirtschaftslage. Auch die Höhe der Anlage sowie die Laufzeit bestimmen die Konditionen. Zudem sollten die Laufzeiten genau geprüft werden. Möglich sind relativ kurze Laufzeiten über drei Monate bis hin zu mehreren Jahren. Gerade im Moment haben Angebote mit besonders langen Laufzeiten Hochkonjunktur, um die Privatanleger mit einem hohen Zinssatz zu locken. ]]>