Was verdient ein Heilpraktiker?

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Ein Heilpraktiker ist auf den ersten Blick dem Arzt nicht unähnlich. Er übt die allgemeine Heilkunde aus, auch im Bereich Psychotherapie und Physiotherapie darf er arbeiten.

Die großen Unterschiede sind:

      1. Der Heilpraktiker benötigt kein Studium

 

      2. Der Heilpraktiker darf keine verschreibungspflichtigen Medikamente verordnen

 

    3. Der Heilpraktiker darf keine Infektionskrankheiten laut Infektionsschutzgesetz behandeln

Wer als Heilpraktiker arbeiten möchte benötigt keine Ausbildung. Allerdings wird die Zulassung durch die Erlaubnis der berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde überprüft und ist zudem an Voraussetzungen gebunden:

  • Mindestalter von 25 Jahren
  • Hauptschulabschluss
  • Schriftliche und mündliche Überprüfung der Eignung
  • Kenntnisse in Anatomie, Pathologie, Diagnose, Therapie, Pharmakologie, Versorgung von Notfällen, Deutung von Laborwerten, Injektions- und Punktionstechniken, Blutabnahme, Praxishygiene, Berufs- und Gesetzeskunde

Heilpraktiker haben im Vorfeld oft einen der folgenden Berufe erlernt:

  • Krankenpfleger
  • Altenpfleger
  • Rettungsassistent
  • Medizinischer Fachangestellter

Es gibt einige Privatschulen, die eine Ausbildung anbieten. Diese dauert zwei bis drei Jahre und kann von jedem absolviert werden, der als Heilpraktiker arbeiten möchte.

Verdienst als Heilpraktiker

Ein Heilpraktiker kann mit einem durchschnittlichen Gehalt von 2.300 Euro rechnen. Im Bundesland Berlin wird mit 1.500 Euro am wenigsten verdient, in Niedersachsen mit 2.800 Euro am meisten. Spitzensätze von über 5.500 Euro wurden in Nordrhein-Westfalen erreicht.

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