Was verdient eine Altenpflegerin?

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Das Pflegen und Betreuen von alten Menschen ist die Aufgabe einer Altenpflegerin. Da der demografische Wandel immer weiter fortschreitet, ist der Beruf einer der krisensichersten überhaupt. Eine Altenpflegerin kann sowohl in einem städtischen oder staatlichen Altenheim arbeiten, wie auch bei einem privaten Träger und selbst in einem Privathaushalt ist dies möglich, sprich in einer teilstationären Pflege oder in einem betreuten Wohnen.

Die Aufgaben einer Altenpflegerin bestehen in der

• medizinischen Pflege der alten Menschen
• Körperpflege
• Pflege nach Pflegestufe
• Beschäftigung der Pflegebedürftigen
• administrative Aufgaben

Die Ausbildung zur Altenpflegerin setzt die Mittlere Reife voraus, alternativ die einjährige Ausbildung zur Altenpflegehelferin. Wurde ein Notendurchschnitt von mindestens 2,5 erreicht, kann direkt ins zweite Ausbildungsjahr eingestiegen werden. Ansonsten dauert die Ausbildung drei Jahre. Die wichtigsten Lernfelder sind dabei:

• Aufgaben und Konzepte der Altenpflege
• Unterstützung der Menschen in der Lebensgestaltung
• Altenpflege als Beruf
• Rechtliche Rahmenbedingungen
• Religion
• Deutsch
• theoretische Grundlagen
• Planung, Durchführung, Dokumentation und Evaluation der Pflege
• personen- und situationsbezogene Pflege
• Mitwirkung bei der medizinischen Diagnostik
• Anleitung, Beratung und Führen von Gesprächen mit Angehörigen.

Die Ausbildungsvergütung ist sehr unterschiedlich und kommt auf den Träger an, bei dem man beschäftigt ist. Sie kann im ersten Jahr zwischen 500 und 800 Euro liegen und im dritten Jahr bis auf 950 Euro ansteigen.

Verdienst als Altenpflegerin

Als fertige Altenpflegerin verdient man dann im Schnitt 1.700 Euro. Am wenigsten erhält man in Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern mit 1.300 Euro, am meisten im Saarland mit 2.000 Euro brutto.

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