Was verdient ein Chemielaborant?

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Die Aufgaben eines Chemielaboranten liegen in der Analyse, der Synthese und der Qualitätskontrolle von chemischen Prozessen, außerdem hat er messtechnische Aufgaben zu bewältigen. Er plant Arbeitsabläufe, protokolliert diese und wertet sie aus.

Zum Einsatz kommt er in

• Forschungslaboratorien
• Entwicklungslaboratorien
• Produktionslaboratorien
• Chemischen Forschungsstätten
• Untersuchungsstellen
• und auch an Hochschulen

Die Ausbildung findet im Dualen System statt, dauert dreieinhalb Jahre, kann bei guten Zensuren auf drei oder sogar auf zwei Jahre verkürzt werden.

Dabei wird in folgenden Bereichen geschult:

• Physikalische Chemie
• Qualitative Analyse
• Quantitative Analyse
• Analytik
• Verfahrenstechnik
• Apparativ-präparative Chemie
• Biologie
• Organische Chemie
• Physikalische Grundlagen
• Labormethodik
• Fachenglisch

Die Ausbildungsvergütung des Chemielaboranten ist nach Ost und West gestaffelt. In den alten Bundesländern verdient man im ersten Jahr 670 Euro, im zweiten 720, im dritten 780 und im vierten 830 Euro. In den neuen Bundesländern gibt es im ersten Jahr 630 Euro, im zweiten 680, im dritten 730 und im vierten 780 Euro.

Verdienst als Chemielaboranten

Das Durchschnittsgehalt für einen ausgebildeten Chemielaboranten liegt bei ca. 2.500 Euro monatlich. Am meisten kann man in Berlin mit 3.600 Euro verdienen, am wenigsten in Sachsen-Anhalt mit 1.600 Euro. Spitzengehälter von 5.000 Euro sind durchaus möglich.

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