Steuerfachangesteller

Was verdient ein Steuerfachangesteller?

Die frühere Bezeichnung eines Steuerfachangestellten war Steuerfachgehilfe. Hierunter versteht man die unterstützende Tätigkeit für einen Steuerberater.

Dabei hat ein Steuerfachangesteller hauptsächlich folgende Arbeiten zu erledigen:

• Erstellen von Jahresabschlüssen
• Erstellen der Finanzbuchführung
• Erledigen von Gehaltsabrechnungen
• Prüfen von Steuerbescheiden
• Bearbeiten von Steuererklärungen
• An- und Abmeldung beim Sozialversicherungsträger
• Ermittlung von Kosten
• Vorschläge zu Einsparmöglichkeiten

Die Ausbildung umfasst in aller Regel drei Jahre, kann unter gewissen Umständen aber auch verkürzt werden.

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Ausbildungsinhalte sind:

• Steuerwesen (Gewerbesteuer, Einkommensteuer, Körperschaftssteuer, Umsatzsteuer, Abgabenverordnung, Bewertungsgesetz)
• Rechnungswesen (Lohn- und Gehaltsabrechnungen, Buchführung, Bilanzierungen)
• Betriebswirtschaft
• Wirtschaftsrecht

Nach dreijähriger Berufserfahrung haben Steuerfachangestellte die Möglichkeit, die Prüfung zum Steuerfachwirt abzulegen, nach zehnjähriger Tätigkeit ist sogar die Prüfung zum Steuerberater möglich. Während der Ausbildung zum Steuerfachangestellten erhält man eine Ausbildungsvergütung, die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist und von den Steuerberatungskammern festgelegt wird. Durchschnittlich kann ein Azubi mit folgenden Vergütungen rechnen: 1. Jahr 550 Euro, 2. Jahr 600 Euro, 3. Jahr 680 Euro.

Verdienst als Steuerfachangestellter

Als fertiger Steuerfachangestellter verdient man dann im Schnitt ca. 1.800 bis 1.900 Euro. In den Bundesländern Sachsen-Anhalt und Thüringen sind die Verdienstgrenzen dabei mit 1.300 Euro am niedrigsten, in Hamburg kann man mit über 2.100 Euro am meisten verdienen.

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