Was verdient ein Speditionskaufmann?

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Die Berufsbezeichnung Speditionskaufmann wurde im Jahr 2004 durch den Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung abgelöst.

Die Aufgaben beinhalten:

  • das Planen und Organisieren des Güterversands
  • den Umschlag und die Lagerung der Güter
  • das Steuern und Überwachen der gesamten Logistikkette
  • die Beachtung der Zollbestimmungen
  • die Zusammenfassung von Sendungen zu größeren Einheiten
  • das Besorgen des Versicherungsschutzes
  • das Korrespondieren und Kommunizieren mit Kunden, auch im Ausland, vorwiegend in englischer Sprache
  • das Kalkulieren von Preisen
  • das Bearbeiten von Kundenreklamationen
  • das Führen von Zahlungsvorgängen
  • das Beraten und Betreuen von Kunden
  • die Mitarbeit an Logistikkonzepten

 

Die Ausbildung zum Speditionskaufmann beträgt in der Regel drei Jahre und wird für Industrie und Handel angeboten. Parallel zur Berufsschule wird im Betrieb gearbeitet, es handelt sich also um eine duale Ausbildung. Eine bestimmte Schuldbildung als Voraussetzung für die Ausbildung ist nicht notwendig. Die Ausbildungsvergütung liegt in den alten Bundesländern im ersten Jahr bei 550 Euro, im zweiten bei 620 Euro und im dritten bei 660 Euro. In den neuen Bundesländern verdient man im ersten Ausbildungsjahr rund 380 Euro, im zweiten 420 Euro und im dritten 450 Euro.

Verdienst als Speditionskaufmann

Als ausgelernter Speditionskaufmann kann man mit einem Durchschnittsgehalt von 2.200 Euro rechnen. Hessen ist das Bundesland, in dem man mit 2.500 Euro am meisten verdient, Sachsen und Sachsen-Anhalt die Länder, die mit 1.700 Euro im Schnitt am wenigsten zahlen.

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