Was verdient ein Immobilienmakler?

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Ein Immobilienmakler vermittelt Immobilien, die zum Kauf oder zur Miete zur Verfügung stehen. Er fungiert dabei als Bindeglied zwischen Vermieter/Verkäufer und Interessent. Dabei wird er entweder vom Vermieter /Verkäufer beauftragt und auch bezahlt, alternativ kann er die Provision auch vom Mieter bzw. vom Käufer einfordern.

Wer als Immobilienmakler arbeiten möchte, benötigt keine Ausbildung. Er muss lediglich eine behördliche Erlaubnis nach der Gewerbeordnung vorweisen. Allerdings kann eine Ausbildung auf freiwilliger Basis absolviert werden, was sicherlich sinnvoll erscheint, da man ohne Vorbildung bei Falschauskünften und Fehlern von deutschen Gerichten oft ohne Nachsicht verurteilt wird. Angeboten werden solche „Ausbildungen“, die Lehrgängen bzw. Schulungen gleichkommen, von bestimmten Akademien. Danach darf man die Berufsbezeichnung „Geprüfter Immobilienmakler“ führen.

Die Maklerprovision kann frei verhandelt werden, richtet sich somit nach dem Preis, den Konditionen auf dem Markt und der Marktlage.

In der Regel beträgt sie aber

• drei bis sieben Prozent bei privaten Immobilienverkäufen
• ein bis zwei Monatskaltmieten bei privaten Vermietungen
• nach Absprache zwischen Auftraggeber und Makler bei gewerblichen Objekten

Verdienst als Immobilienmakler

Je nach Markt- und Auftragslage, können die Verdienste somit stark schwanken. Im Durchschnitt kann ein Immobilienmakler mit 3.200 Euro im Monat rechnen. Die besten Verdienste werden in Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz mit 7.500 Euro, in Berlin mit 8.000 Euro und in Hamburg mit 12.000 Euro erreicht.

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