Was verdient ein Bilanzbuchhalter?

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Ein Bilanzbuchhalter benötigt als erstes eine Ausbildung zum Buchhalter, wobei ein Kaufmannsgehilfenbrief notwendig ist, mit dem man eine abgeschlossene Ausbildung im kaufmännischen Bereich nachweisen kann.

Buchhalter haben dabei folgende Aufgabenbereiche abzudecken:

• Festhalten von Geschäftsvorfällen
• Führen und Kontrolle von Geschäftsbüchern
• Erstellung von Jahresabschlüssen
• Verfassen von Steuererklärungen
• Debitorenbuchhaltung
• Kreditorenbuchhaltung
• Verzollungserklärungen

Um sich zum Bilanzbuchhalter fortzubilden, sind mindestens 780 Unterrichtsstunden notwendig, die berufsbegleitend angeboten werden. Die Prüfung zum Bilanzbuchhalter wird dann bei Handwerkskammern, der Industrie- und Handelskammer u.ä. abgelegt.

Ein Bilanzbuchhalter hat dabei folgende Tätigkeitsfelder:

• Das betriebliche Finanz- und Rechnungswesen organisieren
• Die Erstellung von Zwischen- und Jahresabschlüssen, sowohl nach nationalem Recht, wie auch nach internationalem Standard
• Die Abwicklung und Planung von Vorgängen in der Finanzwirtschaft
• Die Wahrnehmung von unternehmensrelevanten Aufgaben und Beachtung der volkswirtschaftlichen Zusammenhänge
• Die Berichterstattung, die Interpretation und die Auswertung des Zahlenwerks für Kontroll- und Planungsentscheidungen

Verdienst als Bilanzbuchhalter

Der Verdienst, mit dem ein Bilanzbuchhalter rechnen kann, ist abhängig vom Bundesland, von der Qualifikation, der Berufserfahrung und dem Verantwortungsbereich. Das Durchschnittsgehalt liegt in etwa bei 2.800 Euro, wobei man in Thüringen mit 2.000 Euro und in Mecklenburg-Vorpommern, sowie in Sachsen mit durchschnittlich 2.300 Euro am wenigsten verdient. Das bestbezahlte Bundesland ist Hessen mit einem Monatsgehalt von knapp 3.300 Euro im Schnitt.

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