Schweißer

Berufsbild Schweißer


Schweißer verbinden Metallteile und stellen etwa aus Aluminium oder Edelstahl Werkstücke, Anlagen oder Bauteile her.

 

Sie arbeiten, je nach Spezialisierung, in der Metallindustrie, im Hoch- und Tiefbau, im Schiffsbau, im Fahrzeugbau oder in der Versorgungs- und Verfahrenstechnik.

 

Schweißer spezialisieren sich in der Regel über eine Weiterbildung oder Zusatzqualifikation.

 

Jobs & Stellenangebote als Schweißer
Schweißer/Schlosser (w/m/d) mit Schwerpunkt Bearbeitung von Aluminiumteilen
KMK Metallwerke GmbH in Kirchberg
Manager (m/w/d) – Real Estate Valuation
Deloitte in Düsseldorf, Frankfurt
Digital Operations Manager (m/w) Schwerpunkt Value Chain Management (VCM)
über Mentis International Human Resources GmbH in Nordbayern
Manager Surgical Pricing & Value-Based Contracts (m/f/d)
Alcon Pharma GmbH in Freiburg im Breisgau
Regional Value & Access Manager (m/w/d)
AMGEN GmbH in verschiedene Einsatzgebiete

 

Dabei stehen u.a. die folgenden Berufsbilder zur Auswahl: Kunststoffschweißer, Schweißer im Schiffsbau, Schweißer im Fahrzeugbau, Schweißer im Zentralheizungs- und Lüftungsbau, Schweißer im Anlagen- und Apparatebau, Unterwasserschweißer, Elektroschweißer oder Schweißer in der Konstruktionstechnik.

 

Die Aufgaben eines Schweißers richten sich nach seinem jeweiligen Tätigkeitsbereich.

Grundsätzlich sind Schweißer mit Anlagebau und Konstruktionsbau beschäftigt und verbinden Metallteile mit unterschiedlichen Schweißverfahren, etwa dem Metallaktivgasschweißen, Gasschweißverfahren oder Lichtbogenhandschweißverfahren. Schweißer arbeiten sowohl manuell als auch mit Schweißrobotern. Zudem müssen sie vor der eigentlichen Schweißarbeit die Montagepläne prüfen oder sogar eigenhändige Skizzen des geplanten Werkstücks anfertigen. Nach der Schweißarbeit prüfen sie die Schweißnähte und führen außerdem an Anlagen der Versorgungs- oder Verfahrenstechnik Sicherheitsüberprüfungen durch.

 

Welche Voraussetzungen erfordert der Beruf Schweißer?

Grundsätzlich gilt, dass angehende Schweißer gern mit dem Werkstoff Metall arbeiten. Sie sollten eine Neigung zu handwerklich-praktischer Tätigkeit haben und sowohl manuell als auch mit technischen Anlagen und Geräten arbeiten wollen. Schweißer müssen darüber hinaus über gute körperliche Fitness verfügen. Sie arbeiten zum Teil in gebückter Haltung oder in großer Höhe auf Leitern oder Baugerüsten. Zudem sind Schweißer während ihrer Arbeit Belastungen durch Lärm, Gerüchen und Staub ausgesetzt.

 

Ausbildung Schweißer

Für die Ausbildung zum Schweißer ist gesetzlich keine besondere schulische oder berufliche Ausbildung erforderlich. In der Regel weisen Auszubildende einen Hauptschulabschluss nach.

 

Die Ausbildung wird von verschiedenen vom „Deutschen Verband für Schweißen und verwandte Verfahren“ zertifizierten Bildungsträgern angeboten. Die kann in Teilzeit oder Vollzeit absolviert werden und besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht. Die Ausbildung ist kostenpflichtig. So müssen etwa Arbeitsmaterialien und der Lehrgang selbst bezahlt und teilweise auch Gebühren für die Prüfung entrichtet werden.

 

Die Ausbildungsdauer ist abhängig vom Bildungsträger und der Lehrgangsart (Vollzeit oder Teilzeit) und richtet sich außerdem nach der angestrebten Spezialisierung. In der Regel dauern die Lehrgänge zwischen 10 und 20 Wochen.

 

Inhalte der Ausbildung

Inhalte sind u.a. die verschiedene Schweißtechniken, die Bedienung unterschiedlicher Schweißgeräte, Materialkunde, die thermische Trennung von Metallen, die Prüfung von Schweißnähten, deren Reparatur und Arbeitssicherheit.

 

Die theoretische und praktische Prüfung wird vor dem Deutschen Verband für Schweißen und verwandte Verfahren abgelegt bzw. einer zertifizierten Bildungseinrichtung und führt zur Berufsbezeichnung Geprüfter Schweißer.

 

Weiterbildung

Schweißer können die Meisterprüfung ablegen und anschließend Lehrlinge ausbilden und sich mit einem eigenen Handwerks- oder Fertigungsbetrieb selbstständig machen. Außerdem haben sie die Möglichkeit an ihre Ausbildung ein Studium an einer Fachhochschule oder Universität in einem verwandten Fach anzuschließen, etwa Ingenieurswissenschaften, Verfahrenstechnik oder Werkstofftechnik.
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