Klempner

Berufsbild Klempner


Klempner sind Experten für die Herstellung von Bauteilen aus Blech und Kunststoff. Sie arbeiten in Handwerksbetrieben, etwa Dachdeckerbetrieben, im Hoch- und Tiefbau, in Wasser-, Heizungs- und Lüftungsbau, in der Metallverarbeitung und bei Unternehmen für Hoch- und Tiefbau. Eine alternative Berufsbezeichnung für Klempner ist Spengler. Klempner stellen Dachrinnen, Metalldächer, Fassadenverkleidungen, Abdeckungen, Blitzschutzanlagen, Lüftungskanäle, Solaranlagen und Kamine her. Sie erstellen Skizzen, fertigen darauf aufbauend einzelne Bauteile oder Bauelemente, transportieren diese zur Baustelle und bringen diese dann an Dächern und Fassaden bzw. im Innenraum an. Darüber hinaus sind Klempner für die Wartung, Reparatur und Instandsetzung der Bauteile verantwortlich. Was sind die Voraussetzungen für den Beruf Klempner? Interessierte sollten eine Neigung zu handwerklich praktischer Arbeit haben und gern mit dem Baustoff Blech arbeiten. Außerdem sollten sie sich bewusst für eine körperlich anstrengende Arbeit entscheiden und schindelfrei sein: Klempnerarbeiten müssen nicht selten in gebückter Haltung oder in sehr großer Höhe, mitunter auch im Freien bei jeder Witterung, ausgeübt werden.

Ausbildung Klempner

Die Ausbildung zum Klempner ist dual organisiert und dauert dreieinhalb Jahre. Ausbildungsbetriebe stellen in der Mehrzahl BewerberInnen mit Hauptschulabschluss ein. Mit sehr guten Ausbildungsleistungen kann die Ausbildungsdauer um ein halbes Jahr verkürzt werden. Inhalte der Ausbildung zum Klempner sind u.a. Werkstofftechnik, Elektrotechnik, Gerätetechnik, Schweißen, Löten, Falzen, Technisches Zeichnen, Blechumformungen, Oberflächenbearbeitung, Fassadenverkleidung und Bedachung, Herstellung von Bauteilen aus Blech, Kunststoff, Beton und Holz, Dachentwässerung und Dachabdichtungen, Dichtungs- und Dämmarbeiten, Arbeitsschutz. Die Gesellenprüfung besteht aus einem schriftlichen und praktischen Teil und wird vor der zuständigen Handwerkskammer abgelegt.
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