Am 27. September ist Bundestagswahl. Die heiße Phase des Wahlkampfs ist angelaufen. Mit Zusagen von mehr Geld für Familien, Steuerentlastungen, neuen Arbeitsplätzen und einer besseren Krankenversicherung kämpfen die Parteien um die Gunst der WählerInnen. Doch was genau versprechen die Wahlprogramme, wie wollen CDU, SPD, Grüne, FDP un Linke die BürgerInnen überzeugen?
Hier werden die zentralen Punkte zu den Themen Arbeit, Gehalt, Soziales und Familien vorgestellt.
SPD
Die SPD strebt in möglichst vielen Branchen einen tariflichen Mindestlohn an, dessen unterste Grenze 7,50 Euro bilden. Neben dieser Lohnuntergrenze setzt sich die SPD auch für „gleichen Lohn für gleiche Arbeit“ ein und nimmt hier insbesondere Zeitarbeitsfirmen ins Visier. SPD zum Thema Arbeit, Lohn …
CDU/CSU
CDU/CSU sind gegen einen Mindestlohn und für ein Mindesteinkommen. Das Mindesteinkommen soll als eine Kombination aus Gehalt und staatlichen Leistungen sichergestellt werden. Zwar sollen Mini-Jobs erhalten, Dumpinglöhne allerdings verboten werden. CDU/CSU zum Thema Arbeit, Lohn …
Die Grünen
Die Grünen wollen, genau wie die SPD, einen gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 Euro einführen. Mini-Jobs sollen abgeschafft und LeiharbeiterInnen schon von Beginn ihrer Tätigkeit wie die festangestellten MitarbeiterInnen bezahlt werden. Die Grünen zum Thema Arbeit, Lohn …
FDP
Die FDP ist gegen die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns. Stattdessen will sie, wenn Lohn und Gehalt zum Lebensunterhalt nicht ausreichen, auf ein Bürgergeld zurückgreifen, welches ein Mindesteinkommen garantiert. FDP zum Thema Arbeit, Lohn …
Die Linke
Die Linke setzt sich für einen Mindestlohn von zehn Euro ein. Der tariflich vereinbarte Branchenlohn soll allgemein gültig werden. Da die Linke den Grundsatz vertreten, dass gleiche Arbeit auch gleich entlohnt werden muss, wollen sie eine Anpassung von Gehältern von Leiharbeitern und Festangestellten ein. Die LINKE zum Thema Arbeit, Lohn …