Was verdient ein Staatsanwalt?

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Ein Staatsanwalt leitet das Ermittlungsverfahren ein, erhebt Anklage und ist unerlässliches Mitglied bei gerichtlichen Prozessen jeglicher Art. Staatsanwälte sind ausschließlich Beamte des höheren Staatsdienstes und können diesen Beruf nur ausüben, wenn sie als Volljurist die Befähigung zum Richteramt haben.

Staatsanwälte sind, anders als Richter, weisungsgebunden und unterliegen der Dienstaufsicht durch Vorgesetzte. Diese können Staatsanwälte als Gruppenleiter, Oberstaatsanwälte, Leitende Oberstaatsanwälte, Generalstaatsanwälte und auch der Justizminister sein.

Um als Staatsanwalt arbeiten zu können, benötigt man ein Studium der Rechtswissenschaften, das in der Regel sieben Semester beträgt. Wenn die erforderlichen Leistungsnachweise schon früher erbracht werden, kann das Studium auch verkürzt werden. Danach schließt sich ein zweijähriger Vorbereitungsdienst an. Danach kann man sowohl bei einem Gericht, wie auch direkt bei der Staatsanwaltschaft eingesetzt werden. Wer zuerst bei Gericht seinen Einsatzort findet, wird nach eineinhalb bis zwei Jahren zur Staatsanwaltschaft versetzt.

Bezahlt werden Staatsanwälte nach der Besoldungsordnung R. Reguläre Staatsanwälte sind dabei in R1 eingegliedert, Oberstaatsanwälte belegen die Besoldungsgruppe R2, Leitende Oberstaatsanwälte R2 bis R4, Generalstaatsanwälte R5 bis R6, Bundesanwälte beim Bundesgerichtshof R6 bis R7.

Verdienst als Staatsanwalt

Das Einstiegsgehalt als Staatsanwalt in R1 beträgt je nach Stufe (Dienstjahre) zwischen 3.450 und 5.600 Euro. In R2 gibt es zwischen 4.200 und 6.100 Euro. Die Besoldungsgruppen R3 bis R10 sind dann gestaffelt und betragen zwischen 6.700 und 11.500 Euro.

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