Wann muss ein Gehalt gezahlt werden?

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Das Bürgerliche Gesetzbuch sieht vor, dass Gehälter nach erbrachter Arbeitsleistung gezahlt werden müssen. Dies würde allerdings eine tägliche Auszahlung nach sich ziehen, was wohl kein Arbeitgeber macht.

In der Regel ist es auch so, dass der Zeitpunkt der Zahlung des Gehalts im Arbeitsvertrag, im Tarifvertrag oder in der Betriebsvereinbarung geregelt ist.

Normalerweise wird das Gehalt einmal im Monat gezahlt, oft am Ende des Abrechnungszeitraumes, oft auch zu Beginn des nächsten Monats. Vertraglich kann auch festgehalten werden, dass das Gehalt zum 15. des Folgemonats oder gar zum Ende des kommenden Monats gezahlt wird. Werden solche Fristen vereinbart, kann der Arbeitnehmer erst nach dieser Zeit den Arbeitgeber anmahnen. Besteht keine Regelung, dann sollten Gehälter spätestens zehn Tage nach Ablauf des Abrechnungszeitraumes auf dem Konto sein. Ist dies nicht der Fall, kann auch hier der Arbeitnehmer den Arbeitgeber anmahnen, in der Folge mit Verzugszinsen drohen und im schlimmsten Falle fristlos kündigen.

Arbeitnehmer sollten für den Fall der Fälle und um auf der sicheren Seite zu sein, immer eine entsprechende Vereinbarung im Vertrag festhalten. Beamte haben hier im Übrigen einen Sonderstatus. Die Besoldung wird bei den Staatsdienern regelmäßig im Voraus gezahlt.

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