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Bestimmung des eigenen Marktwertes

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Für die Gehaltsverhandlung ist es wichtig, seinen eigenen Marktwert zu kennen und sich nicht unter seinem Wert zu verkaufen.

Gerade offensive Forderungen können einen Bewerber interessant machen und implizit auf weitere Jobangebote verweisen, während zu niedrige Gehaltsvorstellungen möglicherweise sogar Zweifel bei dem potentiellen Arbeitgeber wecken können.

Sicherlich kann hier das Einkommen der Kollegen mit einer vergleichbaren Stellung sowie beruflichen Qualifikation als Maßstab dienen. In einigen Berufen spielen auch Headhunter eine entscheidene Rolle. Sie können vermitteln und dienen als Informationsquelle. Auch der Gehaltsvergleich von www.gehalt-tipps.de bietet einen bundesweit zuverlässigen Gehaltsspiegel. Allerdings sollte man sich nicht nach den Tarifen richten, da sie im Allgemeinen eher unterhalb des branchenüblichen Gehaltsspiegels ansetzen.

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Mehr Geld - motivierter an die Arbeit? Dies gilt nicht immer..

Ob ein höheres Gehalt mit einer höheren Arbeitsmotivation einhergeht, fragte sich eine Gruppe von Wissenschaftlern der Universität Bonn.

Sie fanden heraus, dass der Lohn nur dann für den Arbeitnehmer motivierend ist, wenn er gemessen an dem Einkommen der Kollegen höher ausfällt. Denn das Belohnungszentrums des menschlichen Gehirns arbeitet deutlich aktiver, wenn diese relative Summe der Entlohnung höher ausfällt, als das des Mitstreiters. Somit gilt die These widerlegt, dass der Vergleich mit dem Kollegen keine Rolle für die Motivation spiele. Insbesondere der Mann freue sich über einen solchen Wettbewerb.

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Spaß und Arbeit schließen sich für die meisten nicht aus

Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Financial Times Deutschland gaben vier von fünf Befragten an, dass ihnen die Arbeit Freude bereite. Insgesamt liegt die Anzahl jener Arbeitnehmer, die keine oder kaum Freude an ihrer Arbeit empfinden bei 7% und somit auf einem recht geringem Niveau.

Erstaunlich ist dieses Ergebnis hinsichtlich der Tatsache, dass immerhin fast jeder Zweite seine Arbeit als sehr stressig empfindet. Dies ist wenig verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die vollbeschäftigten Arbeitnehmer unter Berücksichtung der Fahrtzeit etwa 9,5 Stunden bei der Arbeit verbringen und somit lediglich 2 Stunden pro Tag für die persönliche Freizeitgestaltung bleiben. Um sich zu entspannen, geben 60% an, zu lesen oder Musik zu hören. Auch das Abschalten vor dem Fernseher wird allgemein der sportlichen Betätigung vorgezogen.

Auch die Überstunden sind von Bedeutung, wenn es um die Zufriedenheit im Beruf geht. Es lässt sich zusammenfassen, dass Vollbeschäftigte knapp 6 Stunden pro Woche an Überstunden aufbringen, wobei zu berücksichtigen ist, dass es sich hierbei um einen Durchschnittswert handelt. So sei auf die extremen Positionen verwiesen; Selbstständige arbeiten bis zu 9 Stunden länger, während Beamte mit 2,7 Überstunden die Woche eher zu der Gruppe mit einem geringeren Anteil an Mehrarbeit zu zählen sind. Auffällig ist, dass die Überstunden bei jedem Fünften weder durch Lohn, noch durch das bekannte “Abfeiern” ausgeglichen werden. Doch unabhängig von der Anzahl der Überstunden gibt jeder dritte Befragte an, dass der Stress nicht im Büro gelassen wird, sondern auch in das Privatleben hinein getragen wird.

Quelle: http://www.ftd.de



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