Die Gehaltsverhandlung – Ändern Sie die Denkrichtung!

Wenn Sie sich für eine Gehaltsverhandlung entschlossen haben, sollten Sie freundlich, aber offensiv auftreten. Sie werden Ihr persönliches Ziel nicht erreichen können, wenn Sie Ihrem Chef die Contra-Argumente bereits in den Mund legen. Mit einem „Ich weiß, dass die Firma im Moment nicht so viel Geld hat, aber…“ werden Sie sicherlich nur mündlich vertröstet werden, jedoch keinen Cent mehr erhalten.
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Entscheidend ist vielmehr, dass Sie aus der Perspektive des Chefs den Nutzen für die Firma explizit darstellen. Haben Sie für höhere Einnahmen gesorgt? Konnten Sie an anderer Stelle Geld einsparen? Es geht darum zu klären, was Sie persönlich für die Firma geleistet haben. Da private Anliegen, wie die Raten auf das Eigenheim oder unvorhersehbare Ausgaben Ihren Chef kaum interessieren werden, ist es so wichtig, ihren Mehrwert für die Firma darzulegen.

Die richtige Körpersprache in der Gehaltsverhandlung

Die richtige Körpersprache in der Gehaltsverhandlung (Teil I) Die richtige Körpersprache in der Gehaltsverhandlung (Teil 2) Die richtige Körpersprache in der Gehaltsverhandlung (Teil 3)
Und auch wenn es in Ihren Augen ungerecht ist, dass Ihr Kollege für die selbe Arbeit 400 €uro mehr im Monat bekommt, ist ein firmeninterner Gehaltsvergleich nicht der richtige Ansatz, wenn Sie sich für eine Gehaltserhöhung einsetzen wollen. Denn nicht jeder Chef vertritt das Ideal einer gerechten Lohnverteilung. Problematisch sind auch verbale Drohungen wie „Entweder mehr Gehalt oder ich gehe!“ Denn kein Chef wird es riskieren, sein Gesicht durch eine solche Erpressung zu verlieren, so dass es zu keiner gemeinsamen Lösung kommen wird. Begnügen Sie sich auch nicht mit einer minimalen Erhöhung. Denn damit werden Ihre Gehaltsforderungen zumindest für die kommenden zwei Jahre auf Eis gestellt. Seien Sie offen und flexibel, aber verkaufen Sie sich nicht unter Wert. Sprechen Sie möglicherweise auch andere Finanzierungskonzepte an und fragen Sie nach bezahlten Fortbildungen oder die Übernahme Ihrer Fahrtkosten. Denn nicht jede Gehaltserhöhung muss auch „Gehaltserhöhung“ heißen.
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