Bestattungsfachkraft

Berufsbild Bestattungsfachkraft


Bestattungsfachkräfte organisieren Bestattungen, Beisetzungen und Trauerfeiern und kümmern sich um alle Formalitäten von Bestattung und Beisetzung.

 

Dabei finden sie nicht nur bei Bestattungsunternehmen, sondern ebenfalls in Krematorien und auf Friedhöfen sowie in der öffentlichen Friedhofsverwaltung eine Beschäftigung.

 

Jobs & Stellenangebote als Bestattungsfachkraft
Manager Erstattung und Versorgungsmodelle (m/w)
über OPTARES GmbH & Co. KG in München
Fachkraft im Arbeitsbereich Werkstatt für behinderte Menschen (m/w)
MFZ Münchner Förderzentrum GmbH in München
Raumausstatter (m/w)
Hammer Fachmärkte für Heim-Ausstattung GmbH & Co. KG Ost in Sömmerda
Mitarbeiter Technische Gebäudeausstattung TGA (HLSK) (m/w)
SICK AG in Waldkirch bei Freiburg im Breisgau
Ingenieur / Techniker als Leiter Technische Dienste und Standortwerkstatt (m/w)
K+S KALI GmbH Werk Sigmundshall in Wunstorf

 

Die Aufgaben einer Bestattungsfachkraft beginnen mit der Betreuung der Hinterbliebenen.

Bestattungsfachkräfte beraten die Hinterbliebenen hinsichtlich der Bestattungsart, etwa einer See-, Feuer- oder Waldbestattung, einschließlich der Einhaltung des Bestattungsrechts, legen mit Angehörigen die Gestaltung der Trauerfeier fest, gestalten Todesbenachrichtigungen, etwa Todesanzeigen, und helfen bei Bedarf bei dem Entwurf von Grabreden oder Nachrufen. Bestattungsfachkräfte richten auch die Räume für die Trauerfeierlichkeiten her und dekorieren diese. Sie sind zudem für die Regelung der kirchlichen und behördlichen Formalitäten der Bestattung verantwortlich, stehen in Kontakt mit Krankenkassen und Versicherungsgesellschaften, regeln den gesamten Rechnungsverkehr des Bestattungsinstituts und sind auch für die Erstellung von Jahresbilanzen und Inventuren zuständig.

 

Neben diesen verwaltungstechnischen, kaufmännischen, organisatorischen und betreuenden Tätigkeiten sind Bestattungsfachkräfte auch für die direkte Versorgung der Verstorbenen verantwortlich. Eine Bestattungsfachkraft überführt die Verstorbenen, bereitet sie für die Bestattung vor, d.h. desinfiziert sie, kleidet sie ein, frisiert sie, bahrt sie auf und sargt sie ein.

 

Schließlich sind Bestattungsfachkräfte auch in der Vorsorge tätig: Sie beraten KundInnen hinsichtlich der Abläufe und Kosten einer Beerdingung, schließen Bestattungsvorsorgeverträge ab und informieren über Anlagemöglichkeiten, etwa eine Sterbegeldversicherung.

 

Was sind Voraussetzungen für den Beruf Bestattungsfachkraft?

Bestattungsfachkräfte sollten gern beratend und organisierend tätig sein. Sie sollten sich sowohl für verwaltende als auch kaufmännische Tätigkeiten interessieren. Bestattungsfachkräfte üben einen sensiblen Beruf aus. Insbesondere im Umgang mit Angehörigen ist es unerlässlich, dass Bestattungsfachkräfte geduldig und einfühlend auf Menschen zugehen können. Zudem arbeiten sie in einem religiösen Umfeld und sollten diesem aufgeschlossen gegenüber stehen.

 

Ausbildung Bestattungsfachkraft

Die duale Ausbildung zur Bestattungsfachkraft dauert drei Jahre. Zugangsvoraussetzung ist in der Regel die Mittlere Reife. Die Ausbildung kann bei Bestattungsunternehmen oder in der Friedhofsverwaltung absolviert werden.

 

Inhalte der Ausbildung

zur Bestattungsfachkraft sind u.a. die Planung und Durchführung von Bestattungen, Beisetzungen und Trauerfeiern, Versorgung von Verstorbenen, Transport von Verstorbenen, Betreuung von Hinterbliebenen, Trauerpsychologie, Abschluss und Abrechnung von Bestattungsverträgen, Bestattungsrecht sowie Friedhofsverwaltung.

 

Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres muss eine Zwischenprüfung absolviert werden. Die Abschlussprüfung am Ende der dreijährigen Ausbildung besteht aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil. Der praktische Teil umfasst die Vorbereitung und Durchführung einer Bestattung, der schriftliche Teil umfasst Aufgaben aus den Bereichen Verwaltung und Betriebswirtschaft sowie Bestattungsorganisation.

 

Die Abschlussprüfung wird entweder vor der Industrie- und Handelskammer oder vor der Handwerkskammer abgelegt.

 

Weiterbildung

Über Seminare können sich Bestattungsfachkräfte beispielsweise in den Bereichen Seelsorge und Trauerbegleitung ausbilden lassen. Sie können sich außerdem zum Bestattermeister bzw. zur Bestattermeisterin oder zum Bestattungsfachwirt bzw. zur Bestattungsfachwirtin weiterbilden.
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